Liebe Schülerin, lieber Schüler,
Auf dieser Seite findest Du Informationen zur 9. Jahrgangsstufe Chemie (NTG). Neben einem Überblick über wichtige Inhalte hast Du die Möglichkeit verschiedene Aspekte zu lernen und zu üben. Viele dieser Inhalte gehören zum chemischen Grundwissen und können daher auch in höheren Jahrgangsstufen abgefragt und bewertet werden

Lehrplaninhalte (Grundwissen):


  • Die Schüler können einfache Nachweisverfahren durchführen.
  • Sie beherrschen einfache Berechnungen zum Stoff- und Energieumsatz.
  • Sie sind in der Lage, den räumlichen Bau einfacher Moleküle zu beschreiben, daraus die zwischen den Molekülen herrschenden Kräfte abzuleiten und auf wesentliche Eigenschaften der betreffenden Stoffe zu schließen.
  • Sie können das Donator-Akzeptor-Konzept auf Säure-Base- und Redoxreaktionen anwenden.
  • Sie können Säure-Base-Titrationen durchführen und auswerten.
  • Sie kennen Anwendungsbeispiele für Redoxreaktionen in Alltag und Technik.
  • Sie können einfache Experimente in Teilaspekten selbständig planen.

Wichtige Ionen-Formeln


Öffne das untenstehende Widget, dort findest Du die wichtigsten Ionen. Diese sollst Du auch in den kommenden Jahren als absolutes Grundwissen beherrschen!
Durch "Chose a study mode" kannst Du Dich abfragen lassen, die Inhalte lernen oder ein Spiel zum Thema durchführen!


Grundlegende Verbindungen und Ihre Namen


In diesem Widget kannst Du grundlegende Verbindungen lernen und üben. Die Namen dieser Verbindungen werden in Tests in der Regel vorausgesetzt!
Durch "Chose a study mode" kannst Du Dich abfragen lassen, die Inhalte lernen oder ein Spiel zum Thema durchführen!


Nachweisreaktionen für Anionen


Öffne das untenstehende Widget, dort findest Du die wichtigsten Fällungsreaktionen. Diese sollst Du auch in den kommenden Jahren als absolutes Grundwissen beherrschen!
Durch "Chose a study mode" kannst Du Dich abfragen lassen, die Inhalte lernen oder ein Spiel zum Thema durchführen!


Nachweis der Kationen:


Kationen können in der Chemie durch charakteristische Flammenfärbungen nachgewiesen werden. Dabei werden durch Zufuhr von Wärmeenergie die Elektronen der Kationen angeregt und auf höhere Energieniveaus (Schalen nach dem Bohrschen Atommodell) angehoben. Sobald die Energiezufuhr unterbleibt (Die Temperatur in einer Bunsenflamme schwankt stark) kehren die Elektronen auf ihr ursprüngliches Energieniveau zurück! Dabei wird ein bestimmter Energiebetrag in Form von Licht freigesetzt. Je größer der Unterschied der Energieniveaus, desto größer ist die Energiedifferenz. Für das Licht bedeutet dies:
  • hohe Energiedifferenzen --> energiereiches Licht wird freigesetzt (z.B. blaues oder violettes Licht)
  • kleine Energiedifferenzen --> energiearmes Licht wird freigesetzt (z.B. rotes Licht)

Im Folgenden Widget werden typische Flammenfärbungen einiger Kationen vorgestellt.
Durch "Chose a study mode" kannst Du Dich abfragen lassen, die Inhalte lernen oder ein Spiel zum Thema durchführen!

Stöchiometrie


In diesem Kapitel findet Ihr eine kurze Anleitung zum Erstellen stöchiometrischer Rechnungen. Bitte fragt Eure Lehrkraft nach geeigneten Übungsaufgaben! Übung macht den Meister!


Zwischenmolekulare Kräfte:


Aus der 8. Jahrgangsstufe wissen wir, dass alle Stoffe bei bestimmten Temperaturen einen für den Stoff typischen Aggregatzustand einnehmen. Anders ausgedrückt: Reinstoffe besitzen bei einem definierten Druck einen Siede- und einen Schmelzpunkt.
Bei Molekülen gilt folgender Zusammenhang: Je stärker die Kräfte, die zwischen Molekülen wirken (Zwischenmolekulare Kräfte), desto höher sind die Schmelz- und Siedepunkte der Stoffe!
Chemiker unterscheiden dabei zwischen drei unterschiedlichen Kräften:
  • Van der Waals-Kraft: Diese Kraft ist die schwächste zwischenmolekulare Kraft. Jeder molekulare Stoff besitzt V.d.W-Kräfte. Es gilt: Je größer die Oberfläche eines Moleküls, desto größer sind die V.d.W.-Kräfte! Die Oberfläche steigt dabei mit steigender molarer Masse!
  • Dipol-Dipol-Kräfte: Diese Kraft wirkt zwischen polaren Molekülen. Der partial negative Pol des einen Moleküls geht dabei eine Wechselwirkung mit dem partial positiven Pol eines anderen Moleküls ein! Dipol-Dipol Kräfte wirken bei polaren Molekülen zusätzlich zu den V.d.W-Kräften!
  • Wasserstoffbrückenbindung (H-Brückebindung): Die H-Brückenbindung ist eigentlich ein Sonderfall der Dipol-Dipol-Wechselwirkung. Hier besteht eine besonders starke Anziehung zwischen einem Wassertoff-Atom, das an ein Sauerstoff-, Stickstoff-, oder Fluoratom gebunden ist und einem Sauerstoff-, Stickstoff-, oder Fluoratom, das Teil eines anderen Moleküls ist. H-Brückenbindungen sind die stärksten Zwischenmolekularen Kräfte. Molekulare Stoffe, die zur Ausbildung von H-Brücken in der Lage sind besitzen daher einen besonders hohen Schmelz- und Siedepunkt!
Auf diesem Blatt wird das Zustandekommen
der Van der Waals Kräfte beschrieben

Überblick über die Zwischenmolekularen Kräfte

Arbeitsblatt zu Zwischenmolekularen Kräften

Erstellen von Valenzstrichformeln


Erstellen von Redoxgleichungen:


Reduktions- und Oxidationsprozesse zählen zu den grundlegendsten Reaktionstypen der Chemie. Sie finden in allen Organismen und vielen technischen Anwendungen statt. Kenntnis über das Erstellen von RedOx-Gleichungen gehört daher mit zum wichtigsten Grundwissen des Chemieunterrichts.
Im folgenden Dokument findest Du eine detaillierte Anleitung zum Erstellen von RedOx-Gleichungen.


Übung zur Bestimmung von Oxidationszahlen:

In diesem Widget kannst Du das Bestimmen von Oxidationszahlen üben. Zum Lösen und Üben der Aufgaben ist es hilfreich, wenn Du Dir einen Stift und einen Zettel zur Seite legst!
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Übung zum Erstellen von Red-Ox-Gleichungen:

In diesem Widget kannst Du das Erstellen von Red-Ox-Gleichungen üben. Zum Lösen und Üben der Aufgaben ist es hilfreich, wenn Du Dir einen Stift und einen Zettel zur Seite legst!
Durch "Chose a study mode" kannst Du Dich abfragen lassen, die Inhalte lernen oder ein Spiel zum Thema durchführen!